Gesundheitsambulanz in Bangladesch

 

Mit Unterstützung der Stiftung Brücke verbessert die Ambulanz den Zugang zur  Basisgesundheitsversorgung im ländlich geprägten Bangladesch, es werden Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner aus den Randgebieten Mymensinghs und der umliegenden Dörfer 

erreicht.

Die Krankenschwester Munni und der Gesundheitshelfer Shahanur besuchen im "Ausseneinsatz" Frauen in schwer erreichbaren Dörfern am Brahmaputra, es gibt viel Bedarf an Akutversorgung.

Auch die 250 Familien der Kinder der Mati-Schule können sich beim Gesundheitsteam in der Schule versorgen lassen.

 

Die Ambulanz wird schrittweise durch den Ausbau eines "medizinischen Kompetenzzentrums" in Huzurikanda erweitert. Diese Erweiterung wird finanziell vom Förderverein Brücke Balingen-Bangladesch" getragen. Gemeinsame Aus- und Weiterbildungen sind geplant, so dass beide Standorte voneinander profitieren können.

 

So wurde in Huzurikanda eine Optikerwerkstatt eingerichtet, auch unsere Krankenschwester Munni und der Gesundheitshelfer Shahanur haben eine Ausbildung zur Messung von Sehschwächen und Fertigung von Brillen absolviert.

Ein Hamburger Augenarzt brachte ein Operationsmikroskop mit, das kleine Eingriffe am Auge auch in abgelegenen Gegenden ermöglicht. 

Im Rahmen eines "Eye-Camp" konnten so 2018 258 Personen behandelt werden. Auch künftig ünftig sind regelmäßige Einsätze von Optiker/innen und Augenärzt/innen geplant.

 

Die Zusammenarbeit der Ambulanz mit dem PCC (Zentrum für Behinderte) konnte  verbessert werden, von der Ambulanz geschickte Patient/innen werden kostenlos behandelt.

 

An die vielen armen Patient/innen mit Brillenrezept werden Brillengestelle weitergegeben, pro Woche kann der Gesundheitshelfer etwa zehn Hilfesuchende  bei der Brillenanpassung begleiten. 

 

Weiterhin besucht das Ambulanzteam regelmäßig die umliegenden Dörfer auf und behandelt im Feld.

 

 

Aktuelle Fotos aus der Arbeit unserer Gesundheitsambulanz vom Januar 2019

 

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